Wir über uns

Hier erklären wir Ihnen ausführlich, um was es uns genau geht!

Leineweg.ch

Die Schweiz hat eine direkte Demokratie. Bürgerinnen und Bürger – Steuerzahlerinnnen und Steuerzahler – können etwas bewegen, wenn sie aktiv werden und gegen Gesetze und Verordnungen aufbegehren.

Seit über 19 Jahren besteht im Kanton Schwyz die generelle Anleinepflicht für Hunde. Nur hat dies (fast) niemanden interessiert, weil die Polizei sehr grosszügig agiert hat und nach gesundem Ermessen wenige Fälle verfolgt hat. Diese seltenen Fälle haben aber einen grossen administrativen Aufwand verursacht, weshalb dieses Thema in die neue Ordnungsbussenverordnung integriert worden ist. Mit der Tatsache, dass ab 1. September 2009 die Ordnungshüter eine Busse über CHF 100.00 sofort aussprechen können, um die Sache ohne grossen Aufwand aus der Welt schaffen zu können. Administrativ korrekt und schön einfach. So weit so gut?

Hier wurde unserer Meinung nach leider völlig an der Realität und am nationalen Tierschutzgesetz vorbei regiert. Wir haben zahlreiche Rückmeldungen über Bussen, über sinnlose Kontrollen zu unsinnigen Tageszeiten und neu entfachte, kontroverse Diskussionen im Alltag in vielen Dörfern im Kanton Schwyz erhalten. Ein medial aktuelles Thema scheint Unfrieden ins Land zu bringen und viele Leute zu verunsichern – Hundehalter und auch Nicht-Hündeler.

Nach ersten Abklärungen haben wir erfahren, dass das eigentliche Übel das Hundegesetz des Kantons Schwyz von 1983 ist, worin die generelle Anleinepflicht verankert ist.

Als Bürgerinnen und Bürger begehren wir nun auf und wehren uns gegen dieses überholte, veraltete und praxisfremde Gesetz und fordern mit unserer Petition den Kantonsrat auf, eine neue, sinnvolle Lösung schnellstmöglich zu erabeiten.

Wir stehen für eine tiergerechte Lösung, welche auf die menschlichen Anforderungen nach Sicherheit und Wohlfühlen Rücksicht nimmt. Weder einen generellen Freipass für Hunde, noch ein totales Verbot. Wie bei so vielem im Leben – und auch in unserer Demokratie – gilt es, einen Konsens zu finden. Deshalb haben wir einen Verhaltenskodex in die Petition integriert. Das Ziel ist eine vernünftige Lösung für alle. Mensch und Tier.

Das Thema scheint sehr aktuell zu sein. Innert kürzester Zeit haben viele hundert Menschen aufbegehrt und sich über Facebook Gehör verschafft. Rund 1700 Menschen unterstützen unser Vorhaben.

Nun steht die Petition und wir starten durch. Es zählt jede Stimme – egal ob von Hundehalterinnen und Halter, oder von Nicht-Hündelern. Wir wollen einen fairen Konsens und eine vernünftige Gesetzesregelung. Dafür stehen wir ein.